Jazzfest Bonn schreibt Förderpreis für 2026/27 aus – Preisgeld, bezahlter Festivalauftritt 2027 und professionelle Konzertdokumentation

Das Jazzfest Bonn schreibt zum vierten Mal seinen Förderpreis aus. Mit der Auszeichnung unterstützt das Festival alle zwei Jahre besonders talentierte Nachwuchsmusiker*innen im Bereich kreativer Jazzmusik. Neu ist die bundesweite Öffnung des Wettbewerbs. Bewerbungsschluss ist der 10. Mai 2026.

„Der Förderpreis soll Türen öffnen für Musiker*innen, Ensembles oder Projekte, die bereits eine eigene Handschrift zeigen und jetzt den nächsten Schritt brauchen. Mit der bundesweiten Öffnung und dem festen Platz im Festivalprogramm stärken wir Sichtbarkeit und professionelle Rahmenbedingungen gleichermaßen“, sagt Peter Materna, Künstlerischer Leiter des Jazzfest Bonn.

Nachdem mit dem Auftritt des Sofia Will Large Ensembles beim Jazzfest Bonn 2025 erstmals ein Preisträger*innen-Konzert Teil des Programms war, wird das Format nun fortgeführt und weiterentwickelt: Der Förderpreis verbindet ein Preisgeld von 1.000 Euro mit einem Auftritt beim Jazzfest Bonn 2027, der mit einer Gage von bis zu 3.000 Euro vergütet wird – je nach Ensemblegröße. Zusätzlich erhalten die Preisträger*innen eine professionelle Festivaldokumentation (Foto und Video) als nachhaltigen Karrierebaustein.  

Bewerben können sich alle Musiker*innen – Solo oder Ensembles bis einschließlich Sextett – am Beginn einer professionellen Laufbahn, die bei Bewerbungsschluss 30 Jahre alt oder jünger sind. Erstmalig ist die Bewerbung unabhängig davon, ob sie im Ausschreibungsjahr beim Jazzfest Bonn auftreten. Die Entscheidung über die Vergabe trifft eine unabhängige Jury. Die Preisverleihung erfolgt am 27. Juni 2026 im Rahmen von Jazzfest Bonn Extended im Opernhaus Bonn.

Weitere Informationen zu Teilnahmevoraussetzungen, Bewerbungsunterlagen und Leistungen finden sich unter: www.jazzfest-bonn.de/das-festival/foerderpreis