Die Progrock-Giganten YES kündigen ihr 24. Studioalbum „Aurora“ an. Dazu gibt es den Titeltrack als animiertes Video

Yes FOTO: Gottlieb Breos

Orchestral wie eine Ouvertüre startet der neue Song „Aurora“ von Yes, die Titelnummer aus dem 24. Studioalbum der Progrock-Giganten, das am 12. Juni 2026 erscheinen wird. Dazu eine wunderschöne animierte Geschichte, das Gitarrensolo sehr jazzig, der Gesang ätherisch wie eh und je … Die Nummer macht jedenfalls neugierig aufs Album.

YES, bestehend aus Steve Howe, Geoff Downes, Jon Davison, Billy Sherwood und Jay Schellen, geben stolz bekannt, dass ihr 24. Studioalbum „Aurora“ am 12. Juni 2026 über InsideOutMusic/Sony Music erscheinen wird. Wie Howe erklärt: „Die Arbeit an diesem Album hat uns viel Freude bereitet – es war eine Gelegenheit zum Spielen, zum Entdecken und dazu, alles für die Musik zu geben. Es ging schon immer um Zusammenarbeit; jemand kann einen Song schreiben, aber solange nicht jeder seinen Beitrag dazu leistet, ist es kein richtiger Yes-Song. Wir versuchen nicht, die Vergangenheit nachzuahmen; wir tragen den Geist von Yes weiter und verwandeln ihn in etwas Neues.“

Das wunderschöne animierte Video zum Titelsong wurde von Matt Hutchings (Greg Lake, Oasis, Iron Maiden) erstellt: 

„Aurora“ wird als limitierte Deluxe-Edition mit 180 g hellgrüner 2LP + 2CD + Blu-ray, Artbook und Poster sowie als limitierte Deluxe-Edition mit 2CD + Blu-ray und Artbook erhältlich sein. Beide enthalten das atemberaubende Artwork von Roger Dean und Freya Dean sowie eine Bonus-CD mit Instrumentalstücken und eine Blu-ray mit Dolby Atmos, 5.1-Surround-Sound und 24-Bit-Stereo-Mischungen (von Curtis Schwartz). Das Album ist außerdem als Gatefold-2LP (180 g) mit LP-Booklet, als Special-Edition-CD-Digipak und als digitales Album erhältlich. Jetzt hier vorbestellen: https://yes-band.lnk.to/Aurora

Licht, Entstehung und ein Gefühl von Weite

Als Yes erstmals Ideen für das spätere Album „Aurora“ skizzierte, war der Prozess locker und explorativ. Zu Beginn gab es kein vorgefertigtes Konzept, sondern lediglich eine Sammlung musikalischer Fragmente, die nach und nach zueinander fanden und Gestalt annahmen. Unter diesen frühen Entwürfen befand sich ein Stück mit dem Titel „Aurora“, und es wurde schnell klar, dass dieser Name eine gewisse Bedeutung in sich trug. Er suggerierte Licht, Entstehung und ein Gefühl von Weite – Eigenschaften, die bei der Band tiefen Anklang fanden. Jon Davison erinnert sich, wie „der Titel bei Steve Howe sofort Anklang fand und dem Künstler Roger Dean visuelle Inspiration lieferte, wodurch ein konzeptioneller Ton festgelegt wurde, der das Projekt leiten sollte.“

Die Arbeit an „Aurora“ begann fast unmittelbar nach dem Ende der „Classic Tales of Yes“-Tour im Jahr 2024. Die Idee für ein neues Album kam schnell auf, und mit der Unterstützung des Labels hatte die Band die Zeit, das Material organisch zu entwickeln. Anstatt sich monatelang in einem einzigen Studio zu versammeln, setzten sie auf einen modernen Arbeitsablauf: Ideen entstanden in Heimstudios, wurden unabhängig voneinander ausgearbeitet und dann durch ständige Zusammenarbeit miteinander verwoben. Downes und Howe fungierten oft als zentrale kreative Achse, wobei Howe als Produzent den Knotenpunkt bildete, durch den schließlich alle Ideen flossen.

Auf „Aurora“ hat jeder Track seinen eigenen Charakter. Einige spiegeln den klassischen Yes-Ansatz wider, andere dringen in Neuland vor, doch zusammen bilden sie ein stimmiges Ganzes, das das Erbe der Band würdigt und gleichzeitig den Blick nach vorne richtet. Mit ihrem 24. Studioalbum beweisen Yes nicht nur Langlebigkeit, sondern auch anhaltende Neugier, den Wunsch, weiter zu erforschen, weiter zu verfeinern und ihre Schaffenskraft immer wieder neu zu entdecken.

The tracklisting:

  1. Aurora 07:27
  2. Turnaround Situation 05:50
  3. Love Lies Dreaming 06:24
  4. Countermovement 13:48
  5. Ariadne 06:18
  6. All Hands on Deck 03:04
  7. Outside the Box 04:20
  8. Emotional Intelligence 03:30
  9. Jambustin’ (Bonus Track) 04:24
  10. Watching the River Roll (Bonus Track) 04:42

YES ist:

Steve Howe
Geoff Downes
Jon Davison
Billy Sherwood
Jay Schellen