Nicht verpassen! Cinematic-Rocker Earthside kündigen ihre ersten europäischen Headliner-Shows für 2026 an

Earthside FOTO Justin Borucki

Stell dir vor, du betrittst einen Kinosaal – das Licht dimmt sich, der Vorhang öffnet sich. Doch anstelle eines Films strömt dir Musik entgegen: monumental, emotional aufgeladen, präzise konstruiert und zugleich zutiefst menschlich. So fühlt sich der erste Kontakt mit Earthside an. Sie sind keine herkömmliche Progressive‑Metal‑Band, sondern ein Ensemble, das mit der Akribie von Filmmusik‑Komponisten und der Leidenschaft klassischer Rockästheten Klangräume erschafft, in denen Kopf und Herz gleichermaßen gefordert werden.

Jetzt kommen sie endlich für ihre lange erwarteten ersten europäischen Headliner-Shows für Mai und Juni nach Europa und lüften damit den Vorhang für das monumentale Kapitel Let The Truth Speak.

Die Tour startet am 22. Mai in Großbritannien mit einem Konzert in London (229 Venue) und führt die Band anschließend nach Frankreich (Le Klub, Paris), in die Niederlande (Boerderij, Zoetermeer), nach Deutschland (MTC, Köln und Betty, Hamburg), weiter nach Dänemark (Stengade, Kopenhagen)und Schweden (Kollektivet Livet, Stockholm). Den Abschluss bildet Finnland mit einer Club-Headliner-Show (Venue noch offen) sowie einem Auftritt am 5. Juni beim Ankea Festival in Tampere.

Der Earthside‑Kosmos

Earthside bewegen sich jenseits gängiger Genre‑Schubladen. Wo TesseracT pulsierende Polyrhythmen in introspektive Elektronik tauchen und Leprous emotionalen Minimalismus kultivieren, strebt Earthside nach einer epischen Totalität. Ihre Musik klingt, als hätte Hans Zimmer Dream Theater in einen Science‑Fiction‑Soundtrack eingeschleust. Der Synthesizer ist bei ihnen kein Ornament, sondern integraler Bestandteil des erzählerischen Bogens, und die orchestralen Arrangements verleihen jedem Song filmische Wucht.

Verglichen mit TesseracT setzen Earthside weniger auf hypnotischen Fluss, sondern auf narrative Dynamik: Es geht um Reisen, nicht um Zustände. Während Leprous introvertierte Dramatik in sparsame Motive kleidet, entfaltet Earthside ihre Emotionen in großformatigen Klangfarben – ein sinfonischer Ausdruck existenzieller Themen. Und wo Haken oft spielerisch‑verspielt mit Prog‑Traditionen kokettieren, denken Earthside eher in dramaturgischen Konzepten, die zwischen Philosophie und Pathos balancieren.

Die Alben im Überblick

  • A Dream in Static (2015) war ihr Manifest: ein Brückenschlag zwischen Metal, Klassik und Filmmusik, getragen von Gaststimmen, die das emotionale Spektrum von introspektiver Zerbrechlichkeit bis heroischer Ekstase abbildeten.
  • Let the Truth Speak (2023) vertiefte diesen Ansatz – ein orchestrales Epos, das Wahrheit, Wahrnehmung und Empathie zu musikalischen Leitmotiven erhob. Die Band agiert hier weniger als Metal‑Formation, sondern fast als narratives Kollektiv, das Klang in Bedeutung übersetzt.


Earthside repräsentieren eine seltene Synthese aus Intellekt und Empfindung: Musik, die denkt – und zugleich fühlt. Sie sind weniger Rockband als moderne Klangarchitekten, die das Kopfkino im Hörer entfachen.

Jetzt kommen sie endlich für einige Konzerte nach Europa. Schlagzeuger Ben Shanbrom sagt über die Tour:
„Es ist viel zu lange her, dass Earthside einen unserer Lieblingsorte auf der Welt und unser wahres Zuhause fernab der Heimat – Europa – betourt haben. Was ursprünglich als Auftakt für die neue Let The Truth Speak-Ära geplant war, stieß leider immer wieder auf Hindernisse, die weit außerhalb unserer Kontrolle lagen. Doch komme, was wolle: Wir wollten das zweite Kapitel der Earthside-Geschichte nicht ohne eine richtige Europatour abschließen. Umso mehr freuen wir uns jetzt darauf, euch endlich wiederzusehen und viele unserer Freund:innen auf dem Kontinent erneut zu treffen.“

Earthsides Mischung aus cineastischen Post-Rock-Elementen und internationalen Kollaborationen entfaltet eine Live-Energie, die innerhalb ihrer Szene einzigartig und mitreißend ist. Sie bewegen sich fließend zwischen instrumentaler Band und einer Formation, die durch visuelle Elemente und Gastmusiker bereichert wird – und präsentieren eine Show, die es so nirgendwo anders gibt.

Im Januar veröffentlichten sie ihren neuesten Song ‘earthsink’ – eine explosive Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Experimental-Metal-Künstlerin Daedric, die als exklusiver Bonustrack auf dem Album erschien. Der Song erhebt sich mit himmlischer Schönheit, bevor er mit Earthsides markentypischer, weltbewegender Intensität niederkracht. Er ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass sich die Band in einem stetigen Prozess der Weiterentwicklung befindet.

Keyboarder Frank Sacramone blickt auf diese Phase zurück:
Let The Truth Speak hat alles infrage gestellt – unser Songwriting, unsere Produktion, unsere gesamte kreative Identität. Es hat definiert, was ‚Cinematic Rock‘ für uns wirklich bedeutet. Jetzt gestalten wir eine Zukunft, die Raum für unsere größten Visionen lässt.“

Entdeckung und Durchhaltevermögen

Der Weg dorthin war geprägt von Entdeckung und Durchhaltevermögen. Let The Truth Speak, veröffentlicht im November 2023, folgte auf eine achtjährige Pause seit dem Debütalbum A Dream In Static. Neu belebt und voller Ideen präsentierte das Album eine Reihe herausragender Singles mit beeindruckenden Kollaborationen – von dem eindringlichen ‘We Who Lament’ mit der kanadischen Sängerin Keturah über „Let The Truth Speak“ mit Daniel Tompkins und Gennady Tkachenko-Papizh bis hin zu  „Pattern of Rebirth“ mit AJ Channer (Fire From The Gods).

Den Auftakt dieser Reise markierte bereits im Sommer 2021 das preisgekrönte Video zu ‘All We Knew And Ever Loved’ mit Baard Kolstad (Leprous). Der Clip gewann den Preis für das beste Musikvideo beim United Artist International Film Festival und wurde auf Festivals weltweit gezeigt.

Das einjährige Jubiläum des Albums feierte die Band Anfang 2025 mit ihrer ersten Nordamerika-Headliner-Tour sowie der Veröffentlichung von ‘frozen heart ~ burning world’, das an ihre mitreißenden Live-Auftritte 2024 auf Tour mit Soen und Leprous anknüpfte.
Ohne zu viel zu verraten, verspricht die Band: „Erwartet ein Set, das alles sprengt, brandneue Musik und einige sehr spannende Überraschungen. Verpasst es nicht – wir sehen uns da draußen!“

Earthside sind Jamie van Dyck (Gitarren, Backing Vocals, Programming, Keyboards), Ben Shanbrom(Schlagzeug, Backing Vocals), Frank Sacramone (Keyboards, Synthesizer, Programming, Percussion, Gitarre) und Ryan Griffin (Bass, Backing Vocals).

Tour-Termine:

Tickets sind HIER erhältlich

Friday 22nd May – 229 The Venue – London, UK
Saturday 23rd May – Le Klub – Paris, France
Sunday 24th May – Boerderij-  Zoetermeer, The Netherlands
Wednesday 27th May – MTC – Cologne, Germany 
Friday 29th May – Betty – Hamburg, Germany 
Saturday 30th May – Stengade – Copenhagen, Denmark
Monday 1st June – Kollektivet Livet – Stockholm, Sweden
Thursday 4th June – Save the date – TBA – Helsinki, Finland*
Friday 5th June – Ankea Festival – Tampere, Finland

*Details folgen