Wenn Marc Broussard am 10. März 2026 in der Bonner Harmonie auftritt, wird es mehr als nur ein Konzert sein – es ist der Auftakt einer neuen Phase in der Karriere des aus Louisiana stammenden Sängers. Mit seinem kommenden Album „Chance Worth Taking“ wagt Broussard den Sprung ins reine Blues-Terrain – und zeigt, dass Herz, Handwerk und Leidenschaft noch immer ausreichen, um große Musik zu schaffen.
Ein mutiger Schritt: Das erste reine Blues-Album
Broussard hat schon immer Soul mit Südstaaten-Flair verbunden – doch diesmal geht er noch tiefer. „Chance Worth Taking“, das am 17. April über KTBA Records erscheint, ist sein erstes Album, das ausschließlich aus selbstgeschriebenem Blues-Material besteht. Produziert wurde es von Joe Bonamassa, Josh Smith und Calvin Turner – einem Dreamteam, das den Sänger nicht nur begleitet, sondern künstlerisch herausfordert.
„Das Songwriting fühlte sich an wie ein Fiebertraum aus Kreativität und Inspiration“, erinnert sich Broussard. Der Entstehungsprozess war intensiv: Drei Tage, 15 Songs, Schweiß und Hingabe – ein echtes Musikerlebnis. Bonamassa steuerte bei zehn Songs Gitarre bei, Smith bei vier, Turner prägte Arrangements und Soundbild entscheidend mit.
Von „Fever“ bis „No More“ – die neue Klangwelt
Mit den Doppelsingles „Fever“ und „No More“ gibt Broussard einen Vorgeschmack auf das, was ihn antreibt. „No More“ zeigt ihn von seiner emotionalen Seite – eine große, cineastische Blues-Ballade mit Streichern und Bonamassas schwebender Gitarre. „Fever“ hingegen liefert mit funky Bläsern, treibendem Beat und Josh Smiths prägnanten Riffs eine mitreißende Roadhouse-Energie.
Das Video zu „Fever“ vermittelt diese Spielfreude eindrucksvoll:
Ein Feuerwerk an Blues-Vielfalt
Chance Worth Taking umfasst 14 Songs, die zwischen traditionellem Blues, Soul und modernen Funk-Einflüssen schwingen – ohne den typischen Broussard-Tonfall zu verlieren. Der „Bayou Soul“-Sänger verbindet feurige Shuffle-Grooves, wuchtige Horn-Sektionen und gefühlvolle Balladen zu einem facettenreichen Klangbild.
Highlights sind etwa:
- „Let Me Take You Out Tonight“, das mit Big-Band-Feeling an B.B. King erinnert
- „Blame“, wo Blues-Ikone Bonamassa, Josh Smith und Keyboard-Legende Reese Wynans in Spiellaune explodieren
- „These Walls“, eine kraftvolle Hommage an Bluesdrama und Gitarrenkunst
- „Laissez Les Bons Temps Rouler“, ein tanzbares Schlusskapitel – gemeinsam mit Trombone Shorty
Der Blues als Neuanfang
„Ich bin unglaublich aufgeregt. Es ist Zeit für meine Bluesman-Phase“, sagt Broussard. „In diesem Lebensabschnitt gehe ich voll darin auf.“
Was hier entstanden ist, klingt weder nostalgisch noch kalkuliert – sondern wie ein Künstler, der genau weiß, wohin er gehört. Chance Worth Taking ist ein Statement, eine Liebeserklärung an den Blues – und eine Einladung, diesen Weg gemeinsam mit Marc Broussard zu gehen.
Marc Broussard zieht auf „Chance Worth Taking“ alle Register seines Könnens – ein selbstbewusster, handgemachter Blues, der Seele zeigt. Wer den Musiker jemals live gehört hat, weiß: Diese Songs werden auf der Bühne brennen. In Bonn wird das Publikum den Funken zuerst spüren.

Tour-Termine 2026 – live mit neuer Energie
Besonders für deutsche Fans ist die kommende Tour ein Pflichttermin. Wer Broussard live erlebt, weiß: Seine Shows sind kein bloßes Abspielen der Songs – sie sind ein emotionales Wechselspiel zwischen Herz, Schweiß und Soul.
Tour-Highlights (Deutschland, Schweiz 2026):
- 10.03. Bonn – Harmonie
- 03.03. München – Strom
- 04.03. Zürich (CH) – Papiersaal
- 06.03. Rubigen (CH) – Mühle Hunziken
- 07.03. Aschaffenburg – Colos-Saal
- 08.03. Bensheim – Musiktheater-Rex
- 11.03. Leverkusen – Scala
- 12.03. Hannover – Musikzentrum
- 13.03. Hamburg – Fabrik
- 14.03. Berlin – Lido
- 16.03. Leipzig – Werk 2 (Halle D)
- 17.03. Oberhausen – Ebertbad