Iron Maiden: 50 Jahre eiserner Fleiß, Kreativität und Mythos – und was Bruce Dickinson nach Bonn verschlug

ron Maiden spielen die größten Stadien wie hier das Pavilhao Atlantico, Lissabon, Portugal, 9 Juli 2003. Bild aus dem Jubiläumsband. FOTO: ROSS HELFIN

Nach der längsten Tournee ihrer Karriere war Bruce Dickinson ausgebrannt – und zog sich Mitte der 80er ausgerechnet nach Bonn zurück. Zwischen Fechttraining im Sportpark Nord, Nächten in Bonner Kneipen und ersten Hörproben von „Somewhere in Time“ zeigt sich hier eine kaum bekannte Episode der Iron-Maiden-Geschichte. Zum 50. Jubiläum von Iron Maiden erzählt diese Geschichte, wie Erschöpfung, Disziplin und Vision Iron Maiden zu einer der größten Metal-Bands aller Zeiten machten. Zum Jubiläum ist zudem ein toller Bildband erschienen.

Von Dylan C. Akalin

Bruce Dickinson nahm sich eine Auszeit. Der Sänger der britischen Heavy-Metal-Band Iron Maiden war ausgelaugt. Hinter ihm lag die Power Slave-Tour von 1984/85, bis heute die längste der Maiden-Geschichte. Die Tournee dauerte 331 Tage und umfasste 187 Konzerte und hat die Band aufgerieben. Iron Maiden gehörte schon immer zu den Bands, die live alles gaben. Im Buch „Iron Maiden – Infinite Dreams“, das gerade zum 50. Geburtstag der Band erschienen ist, schreibt er: „Ich dachte, das geht nie mehr zu Ende, ich war allmählich bereit für die Klapsmühle und spielte mit dem Gedanken aufzuhören und Fechtlehrer zu werden.“  Doch vorher musste „Somewhere in Time“, das sechste Studioalbum der Band aufgenommen werden. Dann zog sich Dickinson zurück – nach Bonn. Fast ein halbes Jahr verbrachte er in der damaligen Bundeshauptstadt und trainierte beim Olympische Fechtclub Bonn im Sportpark Nord.

Bernd „Bernie“ Gelhausen traf Bruce Dickinson 1986 und besuchte mit ihm Konzerte, zog durch die Altstadt und hörte exklusives Material der Band FOTO: Dylan Akalin

„Eines Tages kommt er in den Plattenladen rein, ins ELPI am Dreieck, wo ich damals gearbeitet habe“, erzählt Bernd Gelhausen, der später 25 Jahre lang den CD- und Plattenladen „Mr. Music“ betrieb. „Ich habe den gleich angesprochen. ‚Hey, bist du nicht Bruce?‘“ Von da an verbrachten die beiden etliche Nächte in Bonner Kneipen und fuhren zusammen zu Konzerten in der Region. „Ich war damals Manager einer Rockband namens Trans Am. Ich habe ihn gefragt, ob er am Abend schon was vorhat und vielleicht Lust hat, mit zu den Proben zu kommen.“

Hatte er. Gelhausen, von allen nur Bernie gerufen, staunte, dass ein Superstar wie Bruce Dickinson in einem einfachen Hotel angestiegen war. Zusammen fuhren sie nach Tannenbusch, wo die Band im Keller eines Autohauses probte. „Die Jungs waren sprachlos, als ich mit Bruce Dickinson da reinkam, Und Bruce freute sich sichtlich, als er das große Iron Maiden-Plakat an der Wand sah, das allerdings mit einem Logoi von Trans Am beklebt war und forderte die Band auf, was zu spielen.“ Von da an zog man immer wieder abends durch die Bonner Altstadt, sie fuhren zusammen zu Konzerten, etwas ins Kölner Luxor zu Frankie Miller oder zum Out Of The Green-Festival auf der Loreley.

Und einmal, als sie nach einigen Bier bei Gelhausen zu Hause in Endenich landeten, holte er eine Cassette aus der Tasche und fragte die verdutzte Runde, ob sie Lust hätte, das noch nicht veröffentlichte Album „Somewhere in Time“ zu hören?

„Somewhere in Time“

Das Album erschien am 29. September 1986 und war das erste Album der Band, auf dem Gitarren-Synthesizer zum Einsatz kamen. Und es war der einzige, auf dem von ihm in seiner langen Zeit als Frontmann der Band kein Song zu finden ist. Sein Material wurde vom Rest der Band abgelehnt. Dickinson hatte mehrere „akustisch orientierte“ Songs geschrieben und wollte damals die Band in eine etwas andere Richtung führen. Bassist und Hauptsongwriter Steve Harris hingegen meinte, Dickinson habe „völlig den Faden verloren“ und vermutete, dass er „am Ende der letzten Tournee wahrscheinlich ausgebrannter war als alle anderen“. Tatsächlich wurde „Somewhere in Time“ ein voller Erfolg. Tatsächlich sollte Bruce Iron Maiden ein paar Jahre später verlassen, wurde fünf Jahre durch Blaze Bayley und kam dann, zur Freude der Fans, 1999 wieder dazu.

Wenn Bands 50 Jahre alt werden, sprechen Medien oft von „Legendenstatus“. Das gilt auch für Iron Maiden. Doch ihre Karriere ist kein Glücksfall, sondern das Ergebnis von unermüdlicher Arbeit, künstlerischer Vision und klarer Struktur – getrieben von einem Mann, der als Herz und Motor der Band gilt: Steve Harris.

Iron Maiden Cover FOTO: Prestel Verlag

Schon im Vorwort zum Jubiläumsbuch „Infinite Dreams“ beschreibt Harris, wie hart die Arbeit war. „Run to the hills, run for your lives“ – dieser frühe Songtitel reflektiert seine Einstellung: alles geben, sich durchbeißen und niemals aufgeben. Stephen Percy Harris, geboren am 12. März 1956 im Londoner East End, war gerade mal 19 Jahre alt, als er Ende 1975 Iron Maiden gründete. Diese Jugendlichkeit gepaart mit der Bodenständigkeit und Disziplin seines Ursprungsviertels prägte die Band von Anfang an. Es waren und sind wohl bis heute die Tugenden des einfachen englischen Mannes, eines Arbeiters, was die Band so groß gemacht hat, und die Bodenhaftung, die die Band trotz ihres immensen Erfolgs nie verloren hat. „Es war auch nie die Gier, die uns trieb, oder diese moralische Verkommenheit, die sich gern als Talent tarnt“, schreibt Dickinson in dem Jubiläumsband. „Für mich waren Maiden immer ein imaginäres Theater. Mit Maiden konnte ich große Geschichten erzählen, gierig aufgenommen von einem Publikum, das uns unendlich viel Liebe, Hingabe und Begeisterung zurückgab.“

Iron Maiden feiern jetzt ihr 50. Band-Jubiläum

Iron Maiden feiern jetzt ihr 50. Band-Jubiläum – ein halbes Jahrhundert, in dem sie zu einer der einflussreichsten und langlebigsten Rock-Acts überhaupt wurden, über 90 Millionen Alben verkauft und über 2.000 Konzerte gespielt haben. 

Doch was macht sie aus, wenn man über das rein Musikalische hinausblickt? Es ist der kosmopolitische Geist der Band, der sich in Besetzungswechseln, Sound-Experimenten und besonders in den Texteinflüssen von Geschichte, Literatur und Mythologie manifestiert. Ihr Rock war schnell, aggressiv, aber melodisch, ein früher Vertreter der New Wave of British Heavy Metal (NWOBHM) – rohe Gitarren, treibender Bass und rebellische Energie. Und ihr 1980 erschienenes Debütalbum war ein Statement: harte Riffs, eingängige Melodien, Energie pur – der Startschuss für eine Karriere, die weit über den Underground hinauswachsen sollte.

Disziplin und Leidenschaft bis zuletzt

Harris wuchs mit Bands wie Genesis, Yes, The Who, Wishbone Ash, Golden Earring, Jethro Tull oder Free auf. In einer Zeit, als es kaum „coole“ Rockbands gab, formte er eine eigene Vision. Seine Tagebucheinträge, die er über die Jahre führte, spiegeln Liebe zum Detail, saubere Handschrift, Disziplin und unbedingte Konzentration wider – Eigenschaften, die den Grundstein für den späteren Erfolg legten. Diese Haltung zeigte sich bei Drummer Nicko McBrain, der 2023 einen Schlaganfall überwand und bis zum letzten Konzert der Future-Past-Tour dabeiblieb. Disziplin und Leidenschaft bis zuletzt.

Die Band begann wie viele andere auch mit zahlreichen Club- und Pubkonzerten, erspielte sich in ihrem Stadtteil einen Namen und baute so Schritt für Schritt eine kleine, aber treue Fangemeinde auf. Harris nahm in Cambridge ein Demotape auf – frühe Versionen von Songs wie „Invasion“, „Prowler“ und „Strange World“. Dieses Tape landete in den Händen von Rod Smallwood, der zunächst nicht mehr im Geschäft aktiv sein wollte, das Potenzial von Maiden aber erkannte.

S. 90 The Number of the Beast 1982 (Album) aus dem Jubiläumsbuch

Die charakteristischen Twinleads – zwei feste Gitarristen – übernahm Harris von Wishbone Ash. Neben Dave Murray holte er Adrian Smith, dessen Freund er bereits seit Jugendtagen war, in die Band. Zusammen legten sie die Grundlage für den klassischen Maiden-Sound. Es ist dieser bemerkenswerte Gitarrensound, der auch Martin Behr damals faszinierte. Der Bonner Gitarrist, der unter anderem in der erfolgreichen Tributeband Killerz spielt, erinnert sich, dass er auch damals als 16-Jähriger zum Sportpark Nord fuhr, um sich ein Autogramm von Bruce Dickinson zu holen. „2 Minutes To Midnight“ auf „Powerslave“ sei für ihn damals „eine Riesensache“ gewesen. „Das Album lief damals auf meinem Walkman in Dauerschleife“, sagt er. „Der Sound war einfach bemerkenswert, unglaublich, wie die Band diesen muffigen, gruftigen Sound schufen, der so mystisch klang wie das Cover versprach.“ Sobald er konnte, holte er sich die Noten und spielte jedes Solo nach. „Du kannst mich heute noch nachts um 3 Uhr wecken und sagen, ich soll irgendein Maiden-Song spielen – kein Problem.“

Martin Behr von der bekannten Iron Maiden-Tributeband Killerz. FOTO: Dylan Akalin

Mit der Single „Running Free“ (8. Februar 1980) begann der kommerzielle Durchbruch. Eine der genialsten Ideen war es, die morbide Fantasie von Derek Riggs für die Band zu nutzen. Eddie, das ikonische Maskottchen, wurde zur visuellen Identität der Band. Die Inspiration: ein 1942 entstandenes Foto von Ralph Morris, der Schädel eines japanischen Soldaten auf einem ausgebrannten Panzer – kombiniert mit realen Orten in London wie der Andemian Road oder Etchingham Court.

Der erste Frontmann Paul Di’Anno verlieh den frühen Songs einen rauen Punk-Touch: „I’m a punk, I don’t care what you say“. Harris hingegen wollte keine Punk-Band. Die Differenzen führten schließlich zu Spannungen, bis Dickinson die Band übernahm und neue Dimensionen öffnete.

Bruce Dickinson – Stimme, Historiker, Erzähler

Bruce Dickinson trat 1981 bei. Ein Historiker, Fechter und Musiker, der Ian Gillan als Vorbild hatte. Sein Bühnendebüt: 26. Oktober 1981 in Bologna. Sein Stimmumfang und opernhafter Stil gaben der Band Freiheit für komplexere Kompositionen. Harris schrieb weiterhin die meisten Songs, doch Dickinson brachte neue erzählerische Tiefe. Wie in „Run to the Hills“, in dem der Konflikt zwischen amerikanischen Ureinwohnern und der Kavallerie thematisiert wird.

Die Gitarren, Synthesizer und neue Sounds

Adrian Smith und Dave Murray legten mit ihren Twinleads den Grundstein, später kam Janick Gers hinzu, wodurch die Band eine Dreifach-Gitarrenstruktur erhielt. Diese ermöglichte epische Arrangements, harmonische Dichte und narrative Soli in Songs wie „The Clansman“ oder „The Red and the Black“.

In den 80ern experimentierte die Band mit Gitarren-Synthesizern (Somewhere in Time) und Keyboards (Seventh Son of a Seventh Son), ohne den kernigen Maiden-Sound zu verlieren. Songs wie „Heaven Can Wait“ oder „Can I Play With Madness“ zeigen den Mut zu neuen musikalischen Konzepten, während die narrative Tiefe erhalten bleibt.

Touren, Erschöpfung und Auszeiten

Die Band tourte unermüdlich, und Bruce Dickinson, der nicht nur erfolkgreicher Fechter war, sondern auch noch die Ausbildung zum Linienpilot absolvierte, steuerte Iron Maiden in eigenen Jumbojets und führte daneben Unternehmungen als Geschäftsmann. 

Das Jubiläumsbuch zeigt, wie Musik, Text und Bild seit fünf Jahrzehnten verknüpft sind. Skizzen, Tagebuchnotizen, Cover-Entwürfe und Tour-Notizen machen sichtbar, wie diszipliniert, visionär und detailverliebt die Band gearbeitet hat.

Iron Maiden sind mehr als eine Band. Sie sind ein lebendiges Gesamtkunstwerk: Musik, Text, Visualität und unermüdliche Arbeit verbinden sich zu einer einzigartigen Erzählwelt. Songs wie „Hallowed Be Thy Name“, „The Trooper“ oder „The Clansman“ zeigen, dass die Band nicht dem Zeitgeist folgte, sondern ihre eigene Welt erschuf – ein halbes Jahrhundert, unzählige Tourneen, komplexe Kompositionen, und eine Kreativität, die bis heute unerreicht scheint.

Der Charakter der Band

Das Debütalbum Iron Maiden (1980) entstand noch ohne Bruce Dickinson, und genau das prägt seinen Charakter entscheidend. Mit Paul Di’Anno als Sänger klingt die Band rau, erdig und unmittelbar. Di’Annos punkige, rohe Stimme verleiht Songs wie „Prowler“ oder „Running Free“ eine aggressive Direktheit, die perfekt zu den Texten über urbane Paranoia, Rebellion und Außenseitertum passt. Steve Harris’ galoppierender Bass und Dave Murrays melodische Gitarrenlinien bilden bereits das strukturelle Fundament, doch der Gesang bleibt bewusst reduziert – weniger Pathos, mehr Haltung. Iron Maiden wirken hier wie eine Band, die aus dem Londoner Untergrund kommt und sich mit purer Energie Gehör verschafft.

Gerade dadurch wird deutlich, wie sehr die frühe Phase auf körperliche Präsenz statt erzählerische Größe setzt. Zwar blitzen mit „Phantom of the Opera“ schon komplexere Songstrukturen auf, doch ohne Dickinson fehlt noch die vokale Freiheit für lange Spannungsbögen, wechselnde Perspektiven und epische Refrains. Das Debüt zeigt also den Rohbau der Band – mit klarer Vision, aber noch ohne das vokale Instrument, das diese Vision voll ausschöpfen kann.

„Senjutsu“ (2021) ist dagegen ein Album, das ohne Bruce Dickinson in dieser Form kaum denkbar wäre. Seine Stimme ist längst nicht mehr nur Leadgesang, sondern dramatisches Erzählinstrument. Dickinson singt nicht gegen die Musik an, sondern führt sie, setzt Akzente, wechselt zwischen Beobachter, Kommentator und handelnder Figur. Seine historische Bildung und sein Interesse an Kriegsgeschichte, Machtstrukturen und menschlicher Hybris prägen die Texte maßgeblich. Songs wie „The Writing on the Wall“ oder „Hell on Earth“ leben von dieser erzählerischen Perspektive, in der weniger die individuelle Rebellion zählt als der Blick auf große historische Zyklen.

ron Maiden spielen die größten Stadien wie hier das Pavilhao Atlantico, Lissabon, Portugal, 9 Juli 2003. Bild aus dem Jubiläumsband. FOTO: ROSS HELFIN

Iron Maiden sind bekannt für ihre Texte, die weit über typische Rock-Themen hinausgehen. Ihre Songs zeigen eine Welt voller Mythologie, Literatur, Geschichte, Film und Kulturbezügen – ein Grund, warum Fans und Kritiker gleichermaßen die Band für ihren Intellekt und Tiefgang schätzen. Maiden-Songs sind oft Mini-Geschichten: „To Tame a Land“ basiert auf Frank Herberts „Dune“. „The Trooper“ adaptiert Tennysons Gedicht „The Charge of the Light Brigade“ in „metallischer“ Form. „Flight of Icarus“ nimmt den mythologischen Stoff von Ikarus als Ausgangspunkt. „Where Eagles Dare“ findet seine Wurzeln im gleichnamigen Kriegsfilm.

Viele Songs greifen auf historische Konflikte („Aces High“ über die Luftschlacht um England) oder kulturelle Ikonen zurück und verbinden sie mit einem epischen Soundtrack, der oft größer klingt als das menschliche Auge.

Auch musikalisch ist Dickinsons Einfluss spürbar: Die langen Songformen, das gedrosselte Tempo und die bewusste Dramaturgie lassen Raum für seine kontrollierte, gereifte Stimme. Wo er in den 80ern mit opernhafter Kraft dominierte, setzt er hier auf Timing, Betonung und Nuancen. Und seit spätestens „Book Of Souls“ setzt die Band auch Folkeinflüsse ein. Iron Maiden klingen bisweilen vielleicht weniger explosiv, aber immer noch „heavy“ – aber heute weniger als angriffslustige Rocker, als eher wie ein Ensemble, das Geschichten entfaltet.

Der direkte Vergleich macht deutlich: Das Debüt Iron Maiden zeigt die Band vor Bruce Dickinson als hungrige, aggressive Einheit mit großem Potenzial. Senjutsu hingegen ist das Ergebnis von fast fünf Jahrzehnten gemeinsamer Entwicklung, in der Dickinson entscheidend dazu beigetragen hat, Iron Maiden von einer exzellenten Heavy-Metal-Band zu einem epischen Erzählsystem zu formen.

Steve Harris blieb stets der Architekt, der die musikalischen Strukturen entwarf. Bruce Dickinson aber gab diesen Strukturen Stimme, Perspektive und dramatische Tiefe. Zwischen dem rauen Straßenkampf des Debüts und dem historischen Panorama von Senjutsu liegt nicht nur Zeit, sondern ein grundlegender Wandel: von unmittelbarer Energie hin zu reflektierter Größe. Iron Maiden haben diesen Weg nicht aus Anpassung beschritten, sondern aus Überzeugung – und genau darin liegt ihr Geheimnis.