Frozen Soul entfesseln „Invoke War“ mit Robb Flynn – kraftvolles Death-Metal-Statement über Verlust, innere Kämpfe und Durchhaltewillen

Frozen Soul FOTO: Erik Garcia

Neue Single und ihre Bedeutung

Frozen Soul veröffentlichen mit „Invoke War“ eine eindringliche neue Single, an der Robb Flynn von Machine Headals Gast mitwirkt. Der Song ist laut Sänger Chad Green „ein innerer Kampf, den wir alle führen müssen, wenn wir mit Verlust, Trauer, Schuld und Depression umgehen“.

„Es geht darum, wieder aufzustehen“, erklärt Green. „Der Song soll eine Hymne für deinen Tag sein – der Soundtrack deiner Geschichte, eine zusätzliche Waffe, die dir hilft, das zu überwinden, womit du kämpfst.“ Die Lyrics von Flynn verleihen dem Stück dabei eine zusätzliche emotionale und kraftvolle Ebene.

„Invoke War“ knüpft thematisch an den Vorgänger „Arsenal of War“ an, der sich mit dem Erinnern und dem Weitertragen der Liebe zu verlorenen Menschen beschäftigte.

Das Video: Ein Kampf im Inneren

Für das Musikvideo liefern Frozen Soul eine intensive und persönliche Performance, in der auch Flynn zu sehen ist. Green betont: „Wir wollten zeigen, dass es kein großer Krieg mit vielen Darstellern ist – es ist der Kampf, den wir jeden Tag allein in uns selbst führen.“

Im Video halten die Bandmitglieder persönliche Gegenstände hoch, um sich an gute Zeiten zu erinnern. Diese symbolisieren, dass der Kampf vielleicht nie endet, man sich aber bewusst entscheiden kann, weiterzugehen.

Am Ende gräbt Green einen Dolch aus blutiger Erde aus – ein Verweis auf das Video zu „No Place of Warmth“. Der Dolch trägt den Namen seines verstorbenen Bruders Cory und steht für die Schwierigkeit, Erinnerungen zu bewahren und gleichzeitig weiterzuleben.

Das kommende Album „No Place of Warmth“

Das neue Album „No Place of Warmth“ wird als monumentale und zugleich vielschichtige Sammlung von Songs beschrieben, die Aggression mit subtiler Melodik verbinden. Gitarrenmelodien führen dabei wie ein Licht durch dunkle Klanglandschaften aus kompromisslosen Riffs.

Das dritte Studioalbum der Band erzählt Geschichten aus den dunklen Bereichen des Alltagskampfes. Es ist zugleich ein offener Brief an die Fans: eine Auseinandersetzung mit den harten Realitäten des Lebens – aber auch eine Quelle von Motivation und Stärke.

Stil und Entwicklung der Band

In nur fünf Jahren haben sich Frozen Soul mit ihrem direkten, kompromisslosen Death Metal weltweit einen Namen gemacht. „No Place of Warmth“ gilt als ihr bislang klarstes und selbstbewusstestes Werk.

Im Zentrum steht Chad Green, dessen markante Stimme zwischen spirituellem Führer, Erzähler und Krieger vermittelt. Musikalisch verbindet die Band klassischen US-Death-Metal im Stil von Obituary, Cannibal Corpse oder Mortician mit der rohen Energie des Hardcore-Punk und Einflüssen früher Earache Records-Produktionen wie Carcass oder Bolt Thrower.

Kollaborationen und Produktion

Für das Album holte sich die Band prominente Unterstützung: Gerard Way, Devin Swank und Robb Flynn bringen jeweils ihren eigenen Stil ein.

Produziert wurde das Album von Josh Schroeder in den Random Awesome Studios in Michigan. Der kreative Prozess verlief diesmal spontaner: Die Band schrieb viele Songs direkt vor Ort und verließ sich stärker auf Intuition als auf Perfektionismus.

Live-Erfolge und Ausblick

Mit ihrer energiegeladenen Interpretation des Old-School-Death-Metal haben Frozen Soul bereits Tourneen ausverkauft und mit Szenegrößen wie Dying Fetus, Obituary, Amon Amarth oder Napalm Death gespielt.

Nach ihren Veröffentlichungen „Encased in Ice“ (2019), „Crypt of Ice“ (2021) und „Glacial Domination“ (2023) festigt „No Place of Warmth“ ihren Status als eine der führenden Bands der nächsten Metal-Generation.

Im kommenden Monat gehen sie gemeinsam mit Avatar und Fleshgod Apocalypse auf US-Tour.

Tracklist „No Place of Warmth“

  1. No Place of Warmth (feat. Gerard Way)
  2. Invoke War (feat. Machine Head)
  3. Absolute Zero
  4. Dreadnought (feat. Sanguisugabogg)
  5. Chaos Will Reign
  6. Eyes of Despair
  7. Ethereal Dreams
  8. Skinned by the Wind
  9. DEATHWEAVER
  10. Frost Forged
  11. Killin Time (Until It’s Time to Kill)

Bandbesetzung

  • Chad Green – Gesang
  • Michael Munday – Gitarre
  • Chris Bonner – Gitarre
  • Samantha Mobley – Bass
  • Matt Dennar – Schlagzeug