Es soll ihr bisher fesselndstes und eindrucksvollstes Album werden: Leprous veröffentlichen am 30. August „Melodies Of Atonement“

Leprous-2024 FOTO: Grzegorz Golebiowski

Das Einzige, was in der Welt von Leprous konstant bleibt, ist der Wandel. Die 2001 im norwegischen Notodden gegründete Band war von Anfang an bestrebt, ihren eigenen Weg zu finden. Mit Inspirationen aus allen Bereichen des musikalischen Spektrums entwickelte sich ihr Sound zu einer frischen Variante des progressiven Metals, der vor Virtuosität strotzt und in akribischer Songarbeit glänzt.

In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich Leprous als Schwergewichte in der Alternative- und Prog-Welt etabliert. Von der aufkeimenden Genialität des Debütalbums Tall Poppy Syndrome (2009) und dem viel gelobten Nachfolger Bilateral (2011) bis hin zu neueren Kreationen wie dem schrägen Prog-Metal-Spektakel The Congregation (2015) und dem 2019er Album Pitfalls – alles, was die Band veröffentlicht hat, hat ihren Ambitionen Auftrieb gegeben und gleichzeitig ein immer größeres Publikum von Bewunderern aus der ganzen Welt überzeugt.

Leprous, die regelmäßig für ihr Charisma und ihr Können als Live-Band gefeiert werden, haben sich durch die schiere Qualität ihrer Arbeit kontinuierlich einen Namen gemacht. 

Leprous-2024 FOTO: Grzegorz Golebiowski

Ihr jüngstes Album, Aphelion (2021), war ein besonders einfallsreiches und unvorhersehbares Werk, das noch mehr begeisterte Kritiken erhielt und versprach, aus dem augenscheinlichen Schwung der Band zu profitieren. Wie alle anderen mussten auch Leprous eine weltweite Pandemie und die vorübergehende Einstellung aller Tourneen verkraften, aber mit ihrem gewohnten Enthusiasmus für den kreativen Prozess hat die Arbeit nie aufgehört. Im Jahr 2024 werden sie ihr bisher fesselndstes und eindrucksvollstes Album veröffentlichen: Melodies Of Atonement.

Das neue Leprous-Album, das achte der Norweger, wurde wieder mit David Castillo (Opeth, Katatonia, Soen, etc.) am Mischpult aufgenommen. Solberg lobt seinen langjährigen Weggefährten in den höchsten Tönen und stellt fest, dass er weiterhin das Beste aus allem herausholt, was Leprous abliefern.

“We’ve had a very long working relationship with David, and I feel we get the best results when we work together,” sagt er.“Also, it’s just amazing to be there and to hang out! We did the entire recording together with him, except for a few things here and there. The majority of the recordings were done with our long time engineer, producer and friend!”

Drei Jahre nach Aphelion ist Leprous eine weitere bemerkenswerte Neuausrichtung gelungen. Melodies Of Atonement könnte kaum das Werk eines anderen sein, nicht zuletzt wegen Einar Solbergs unverwechselbarer Stimme, aber es ähnelt auch keinem anderen Album im umfangreichen Katalog der Band. Dies ist ein eindeutiger Höhepunkt und zugleich ein radikaler Neuanfang – Leprous in ihrer faszinierenden, unerschrockenen Bestform. 

“For us, this album is by far the one we’re most satisfied with, and we think it’s our best,” erklärt Solberg. “It’s a cliché for a band to say that, but we really think so, and after the feedback we’ve had from people so far, it seems that a lot of people agree. We don’t want to be cocky about it, but we feel it’s our strongest album to date. I think we’re pretty confident that this album will take us a few more steps up the ladder, and lot of those songs will work extremely well in a live context.”

Leprous – “Melodies Of Atonement” (51:42)

Tracklisting:

1. Silently Walking Alone (04:05)
2. Atonement (04:49)
3. My Specter (03:55)
4. I Hear The Sirens (04:31)
5. Like A Sunken Ship (04:04)
6. Limbo (05:56)
7. Faceless (06:25)
8. Starlight (06:09)
9. Self-Satisfied Lullaby (06:21)
10. Unfree My Soul (05:21)

Line-Up:

Einar Solberg – vocals and keys

Tor Oddmund Suhrke – guitars 

Robin Ognedal – guitars 

Simen Børven – bass

Baard Kolstad – drums

Discography:

Aeolia – 2006

Tall Poppy Syndrome – 2009

Bilateral – 2011

Coal – 2013

The Congregation – 2015

Live At Rockefeller Music Hall – 2016 

Malina – 2017

Pitfalls – 2019

Aphelion – 2021 

Melodies Of Atonement – 2024