Die New Yorker Band A Place To Bury Strangers veröffentlicht „Where Are We Now“, die dritte Single aus ihrem neuen Album „Rare And Deadly“

A Place To Bury Strangers FOTO: Holger Nitschke

Die New Yorker Band A Place To Bury Strangers veröffentlicht „Where Are We Now“, die dritte Single/das dritte Video aus ihrem neuen Raritätenalbum „Rare And Deadly“, das am 3. April erscheint. Am 27. April spielt die Band in Köln.

Nach dem „vollständigen Klangangriff“ (Consequence) von „Acid Rain“, in dem Frontmann Oliver Ackermann mit ernster Miene und fast schon gesungenen Texten systemische Grausamkeit thematisiert“ (Consequence), reflektiert „Where Are We Now“ von A Place To Bury Strangers die Vergangenheit: „Wo sind wir jetzt? // Ist es zu spät? // Soll ich mich melden? // Wo wir jetzt sind? // Gefangen in unserem Leben // Sind unsere Träume verblasst?“

Ackermann sagt, der Song handle davon, „an Freunde zurückzudenken, zu denen man den Kontakt verloren hat. Sich zu fragen, was aus ihnen geworden ist. Sich daran zu erinnern, als alles möglich schien.“ Das dazugehörige Video wurde von Ackermann mit Material aus dem Nationalarchiv der Library of Congress zusammengestellt. Ackermann erklärt, er habe das Video gemacht, weil „ich denke, wir müssen die Menschen mehr betrachten und den Wert und das Wunder des Lebens erkennen, damit wir Mitgefühl für andere entwickeln können.“

„Rare and Deadly“ öffnet die Schleusen eines Jahrzehnts voller roher Energie und klanglicher Unordnung von A Place To Bury Strangers. Die Sammlung umfasst Demos, B-Seiten, verworfene Experimente und vergessene Fragmente aus Ackermanns persönlichem Archiv mit nächtlichen Aufnahmen, überbelichteten Bändern und halbfertigen Sessions und deckt dabei die Jahre 2015 bis 2025 ab. Diese Tracks zeigen die Band in ihrer ungefiltertsten Form – gefangen zwischen bahnbrechenden Ideen und schönen Fehlern, mit bewusst kantigen Ecken und Kanten.

Was „Rare and Deadly“ so einzigartig macht, ist, dass jedes Format eine andere Geschichte erzählt. CD, Kassette, Vinyl und die digitale Edition haben jeweils ihre eigene, einzigartige Trackliste – eine fragmentierte Veröffentlichungsstrategie, die ihresgleichen sucht. Keine der Versionen enthält das „komplette“ Album. Stattdessen wird jedes Format zu einem eigenen Fenster ins Archiv und enthüllt alternative Wege, fehlende Verbindungen und parallele Versionen des Innenlebens der Band. Es ist ein bewusst unbeständiges Dokument: Das Album verändert sich je nach Hörweise und spiegelt so das Chaos seiner Entstehung wider. Pre-order available now

In diesen Aufnahmen lässt sich die Entwicklung von Ackermanns rastlosem Geist nachvollziehen. Manche Stücke wirken wie Prototypen zukünftigen Chaos, wie Samen, die später auf Studioalben erblühten. Andere sind Sackgassen – Ideen, die zu unbeständig, zu seltsam oder zu persönlich sind, um jemals in den Rahmen einer regulären Veröffentlichung zu passen. Doch zusammen bilden sie eine geheime Geschichte der Band, eine Parallelwelt der Möglichkeiten, die abseits des Rampenlichts existierte. Die Tracks enthalten Riffs, die durch defekte Effektpedale verfremdet wurden, Songs, die aus bis an ihre Grenzen getriebenem Equipment entstanden sind, oder zarte Melodien, die von Feedbackwänden erdrückt werden, bis nur noch ihre Geister übrig bleiben.

„Rare and Deadly“ ist weniger eine Compilation als vielmehr eine Dokumentation – eine akustische Momentaufnahme davon, wie Klang Gestalt annimmt, bevor er zu etwas Fertigem erstarrt. Man hört den Raum, die Zufälle, das rastlose Experimentieren, die Unmittelbarkeit eines eingefangenen Augenblicks, bevor er wieder verschwindet. Es ist eine Erinnerung daran, dass A Place To Bury Strangers schon immer in diesem Zwischenraum gediehen ist: der Spannung zwischen Kontrolle und Zusammenbruch, Melodie und Lärm, Schönheit und Verzerrung.

A Place to Bury Strangers have also announced the Rare and Deadly European Tour 2026, which will start in Germany in April. Full dates below:

7 April – MS Stubnitz – Hamburg, Germany

8 April – UT Connewitz – Leipzig, Germany

9 April – Cargo Gallery – Prague, Czech Republic

10 April – Kabinet múz – Brno, Czech Republic

11 April – Pink Whale Bar – Bratislava, Slovakia

12 April – A38 – Budapest, Hungary

13 April – Karmakoma – Belgrade, Serbia

14 April – Mixtape 5 – Sofia, Bulgaria

15 April – Control Club – Bucharest, Romania

17 April – Eightball Club – Thessaloniki, Greece

18 April – Gazarte – Athens, Greece

20 April – Monk Club – Roma, Italy

21 April – Ex Fila – Firenze, Italy

22 April – TPO – Bologna, Italy

23 April – Santeria – Milano, Italy

24 April – Bogen F – Zurich, Switzerland

25 April – Out of The Crowd Festival – Luxembourg, Luxembourg

26 April – Magasin 4 – Bruxelles, Belgium

27 April – Gebaeude 9 – Köln, Germany

29 April – De Helling – Utrecht, Netherlands

30 April – Burgerweeshuis – Deventer, Netherlands

01 May – Fuzz Club Festival – Eindhoven, Netherlands

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