Ami Warning veröffentlicht heute die „Live at Home“ EP, auf der sie mit verschiedenen Gästen sechs Songs als Live Version neu interpretiert. Drei Begegnungen, jeweils ein Ami-Warning-Song und ein Song des Gastes, neu gedacht für diese Session. Alles an einem Tag aufgenommen. Mit dabei sind Fiora, Jonny Mahoro und Haller.
Ami Warning hat schon immer viel Wert auf das gelegt, was passiert, wenn Musik nicht im Rechner entsteht, sondern im Raum. Vielleicht liegt das daran, dass sie auf Konzerten ihres Vaters groß geworden ist – Backstage, zwischen Kabeln, Instrumenten und Soundchecks. Oder daran, dass es zu vielen ihrer Songs längst auch eine Live-Version gibt. Die Idee zu „Live at Home“ ist deshalb ziemlich naheliegend – und gerade jetzt erstaunlich konsequent. Während Popproduktionen immer glatter und austauschbarer werden und plötzlich auch KI-Stimmen durch Playlists geistern, setzt diese EP auf das Einfachste überhaupt: Menschen, die zusammen Musik machen.
Sechs Songs sind so entstanden. Drei Begegnungen, jeweils ein Ami-Warning-Song und ein Song des Gastes, neu gedacht für diese Session. Alles an einem Tag aufgenommen. Ohne Proben. Live in einem Raum. Gefilmt bei Ami zuhause. Mit Jonny Mahoro bekommt Amis erster deutschsprachiger Song „Untertauchen“ eine zusätzliche Perspektive – und Mahoros viraler Titel „Vielleicht“ klingt in dieser entschleunigten Version plötzlich noch unmittelbarer. Fiora bringt bei „Fliegen“ eine neue, fragile Farbe in den Song, getragen von Cello und Geige. Und mit Haller wird das Wohnzimmer kurz zur kleinen Tanzfläche: „schön genug“ hat etwas von einem spontanen Konzertmoment, während „Wie lang“ am Ende in ein überraschendes Trompetensolo kippt.
Tochter der Münchner Reggae-Legende Wally Warning
Wer als Tochter der Münchner Reggae-Legende Wally Warning auf die Welt kommt, hat die Karriere schon vor Augen, mag man denken. Musik war immer da, aber Ami ein schüchternes Kind, und die Bühne damals alles andere als ein Sehnsuchtsort. Dafür spürt sie den Drang, zu singen und Geschichten zu erzählen. Sie bringt sich selbst das Gitarrespielen bei, schreibt mit 14 in ihrem Zimmer die ersten Songs und schafft sich so eine eigene musikalische Welt. Amis Songs sind Momentaufnahmen auf der Suche nach Freiheit und Leichtigkeit. Nach den wahren Momenten in einer durchgetakteten Welt voller Erwartungen, die Ami gelernt hat, links liegen zu lassen (wenn es sein muss). Dabei singt sie nie gegen die Welt, sondern für sie – oft melancholisch, immer soulful, ehrlich und geradeheraus.
„Live at Home“ wirkt weniger wie eine klassische EP als wie eine Momentaufnahme. Sechs Songs, aufgenommen ohne Sicherheitsnetz – dafür mit genau der Energie, die entsteht, wenn Musikerinnen und Musiker im selben Raum stehen und einfach anfangen zu spielen. Im November geht Ami Warning mit ihrer Band auf „unreleased Tour“, eine etwas andere Art von Konzertreihe, bei der Fans die einmalige Gelegenheit haben, in kleinerem Rahmen einen Vorgeschmack auf noch unveröffentlichte Songs zu bekommen.
Ami Warning – unreleased Tour
19.11.2026 Reichertsheim, Fichters Kulturladen
20.11.2026 Landshut, Rocket Club
21.11.2026 Passau, Zauberberg Passau
26.11.2026 Inning am Ammersee, Groundlift Ammersee Live Studios
27.11.2026 Seehausen am Staffelsee, Westtorhalle
28.11.2026 Kirchanschöring, Kuba
05.12.2026 Ansbach, Kammerspiele
05.12.2026 Weiden i.d.OPf, Die Sünde