PÆNDA vertritt Österreich beim Eurovision Song Contest – ihr Album „Evolution II“ ist anders

Paenda FOTO: Christina Horn Beitrag

PÆNDA
„Evolution II“
Erscheinungsdatum: 26. April 2019
Label: Universal (Universal Music)

Von Dylan Cem Akalin

PÆNDA ist der künstlerische Name der österreichischen Elektro-Pop-Musikerin Gabriela Horn, die in diesem Jahr mit dem Song “Limits” für Österreich beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv an den Start geht. Der Song ist aber nicht typisch für ihr neues Album „Evolution II”.

Nach ihrem Debütalbum „ Evolution I“ im vergangenen Jahr ist das neue Produkt eine Verfeinerung der Musikstile, die PÆNDA auf der ersten LP erforschte. „I Like The Way You Hate Me“ eröffnet mit einem starken Percussion-Beat und zahlreichen Synthies. „Like A Domino“ ist möglicherweise der poppigste Track auf dem Album. Der Eurovision-Beitrag eines Künstlers könnte ihre musikalische Karriere bestimmen, und die Fans könnten erwarten, dass die anderen Songs der Künstlerin ähnlich wie die Single sind. Aber genau diese Erwartung erfüllt „Evolution II“ jedoch nicht.

Elektronik, Hip-Hop, Pop und Techno

PÆNDA bedient sich für ihre Musik aus Elementen der Elektronik, des Hip-Hop, Pop und Techno – und tut das durchaus kunstvoll. Manches mal fühlt man sich erinnert an Sinéad O’Connor erinnert – was die Intensität und Melancholie betrifft. 2016 rief die gebürtige Steirerin das Projekt ins Leben und lebt sich akribisch mit den Möglichkeiten der elektronischen Sound aus. Dabei schafft sie Überschneidungen von Alternative und Mainstream. In Songs wie „Waves“ oder „Good Girl“ verknüpft sie avantgardistische Elemente mit der Leichtigkeit des Pop. „Mein Gradmesser ist meine Schwester. Wenn sie eine Minute nach Vorspielen eines Songs die Hookline nicht nachsingt oder summt, dann weiß ich, dass der Song nicht stark genug ist“, sagt sie.

Tracklist PÆNDA „Evolution II“

1. I Like The Way You Hate Me
2. Like A Domino
3. Filler
4. Love Myself
5. Limits
6. So Loud
7. All The Right Things
8. Everything I’m Not
9. Wavebreaker
10. Stay For The Night

Paenda FOTO: Christina Horn Beitrag